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Maßnahme

Blühflächen auf Ackerland zur Förderung von Bestäuberinsekten

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Großdubrau

Bluehstreifen_am_Kartoffelfeld

Gemeinsam mit dem Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaften“ wurden im Projekt „Blühflächen zur Förderung von Honigbienen und Wildinsekten“ 3 separate Ackerflächen (4,5 ha und 2 x 1,7 ha) dauerhaft mit Blühmischungen bepflanzt. Bisher werden die einjährigen Blühmischungen jedes Jahr erneuert und die Flächen bis auf eine geringe Bodenbearbeitung vor der Aussaat unbehandelt belassen. Die Saatmischungen vom Biosphärenreservat enthalten viele heimische Blütenpflanzen, die mittlerweile von den Ackerflächen weitestgehend verschwunden sind. Diese Flächen sollen auch von Imkern genutzt, um ihre Bienenstöcken aufzustellen.

Das Projekt dient der Biodiversität der Pflanzen- und Tierwelt. Heimische Flora, vielfach durch den Herbizideinsatz selten geworden, wird wieder angesiedelt auf landwirtschaftlichen Flächen. Durch die Pollenvielfalt der Blütenpflanzen werden verstärkt Bestäuberinseken angelockt, besonders Wildbienen und Tagfalter. Solche unbehandelten Blühflächen sind aber auch Lebensraum für zahlreiche andere Tiere, Insekten und Spinnen, die wiederum Nahrungsgrundlage für Vögel und Kleinsäuger sind.

Seitens des Biosphärenreservats werden auf den Flächen entomofaunistische Untersuchungen durchgeführt, um die Trachteignung verschiedener Ansaatmischungen für bestimmte Insektengruppen (Wildbienen, Tagfalter etc.) zu untersuchen.


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