Agrarumweltpraktiken geordnet nach:

Art der Maßnahme

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Maßnahme

Fruchtfolge/Zwischenfruchtanbau

Großdubrau

Zwischenfruchtflaeche_vor_Maisanbau
Abbildung: Zwischenfruchtmischung mit Phacelia und Ramtillkraut

Zur Stickstofffixierung und Bodenverbesserung (Erosionsschutz, Nährstoffgehalt, CO2-Bilanz) werden über den Winter zwischen Vorfruchternte und Frühlingsaussaat Zwischenfrüchte angepflanzt, z.B. Gelbsenf, Leguminosengemische, Hafer. Die Aussaat erfolgt direkt nach der Vorfruchternte (Roggen, Wintergerste) im Sommer, damit die Zwischenfrüchte noch zur Blüte kommen und für Bestäuberinsekten als Nahrungsquelle dienen. Im Frühjahr werden die Pflanzenbestände klein gehäckselt und in den Boden eingearbeitet.

Damit dient der Zwischenfruchtanbau nicht nur dem Ressourcenschutz des Bodens und dem Klimaschutz durch eine verbesserte CO2-Bilanz, sondern auch der Biodiversität, da die unbehandelten Zwischenfruchtflächen Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Tiere darstellen.



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