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Art der Maßnahme

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Maßnahme

Biogasanlage nach Pfefferkorn-Prinzip mit Abwärmenutzung

Wittichenau

Biogasanlage Pfefferkorn-Prinzip

Die Biogasanlage nach dem Pfefferkorn-Prinzip (nach dem österreichischen Erfinder Herbert Pfefferkorn) ist eine besondere Form, die ohne Rührwerk im Fermenter funktioniert. Die Durchmischung des Substrates beruht auf einem hydraulischen bzw. Verdrängungsprinzip.
Vorteile dieser Technik sind die Vermeidung der Schwimmschichtbildung, die Einsparung von Energie- und Wartungskosten.

Das Substrat besteht vorwiegend aus Gülle. Dazu kommen in geringen Anteilen Maissilage und Getreideschrot, die über Futtermischwagen vermischt und in der Vorgrube mit der Gülle vermengt werden.

Neben dem Strom, der in das lokale Energienetz eingespeist wird, wird auch die Abwärme der Biogasanlage genutzt. Sie dient nicht nur der Prozessaufrechterhaltung, sondern auch zur Erwärmung
des Tränkwassers der Milchkühe, in der Käserei zum Pasteurisieren u.a. Milchverarbeitungsprozesse, zum Beheizen der Sozialräumen und Warmwasserbereitung und im Winter zur Erwärmung des Melkkarussells.


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