Agrarumweltpraktiken geordnet nach:

LANDWIRTSCHAFTLICHE HANDLUNGSFELDER

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Maßnahme

Anlage von Heckenstreifen zur Förderung der Biotopvernetzung

Großdubrau

Gemeinsam mit dem Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaften“ wurden an mehreren Feldrändern entlang vorhandener Wege Heckenbepflanzungen errichtet (ca. 1 km) und alte Bepflanzungen erneuert (z.T. mit Baumbepflanzungen). Durch die kleinteilige Flächenstruktur des Ackerlandes der Agrargenossenschaft bilden diese Heckenstreifen Brückenbiotope und dienen damit dem Biotopverbund im Biosphärenreservat. Sie bieten Rückzugsmöglichkeit für Hasen u.a. Niederwild, aber auch Nistmöglichkeit für Gehölzbrüter. Durch frühblühende Gehölze wie Weide werden zudem saisonal zeitige Pollenquellen für Insekten geschaffen.

Damit fördern diese Anlagen die Biodiversität der Pflanzen und Tiere. Zahlreiche Wirbeltiere (z.B. Hasen, Frösche) nutzen solche Brückenbiotope als Versteck, Rückzugsmöglichkeit oder Ruheplatz. Zudem bieten sie gehölzbrütenden Vögeln (z.B. Neuntöter) Nistmöglichkeiten. Die blühenden Gehölze, darunter auch die frühblühende Weide, bieten schon sehr früh im Jahr eine Nahrungsquelle für Insekten. Durch den Verzicht auf Herbizide u.a. Pestizide können sich an den Heckenrändern typische heimische Wildkräuter ansiedeln.


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Art der Maßnahme

Beispiele in AgrarbetriebenBeispiele in Agrarbetrieben Demonstrations- und BildungsprojektDemonstrations- und Bildungsprojekt Forschung und EntwicklungForschung und Entwicklung