Agrarumweltpraktiken geordnet nach:

SCHUTZZIELE

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Maßnahme

Umwandlung von Ackerland in Grünland (G10) - Begleituntersuchungen

Nossen

Zur Wirkungsabschätzung der geförderten Agrar-Umwelt-Maßnahme (AUM) werden verschiedene Begleituntersuchungen in Landwirtschaftsbetrieben durchgeführt.

Auf mehreren von Acker- in Grünland umgewandelten Flächen werden mit Streifnetzfängen die Insekten und Spinnentiere der Krautschicht erfasst (Abb. 1). Daraus werden Aussagen über die funktionelle Biodiversität (wichtige Ökosystemleistungen wie Bestäubung und natürliche Schädlingsregulation) auf den Untersuchungsflächen abgeleitet.

Des Weiteren werden Untersuchungen zum Bodenabtrag und Infiltrationsvermögen (Beregnungsversuche) durchgeführt, um die Erosionsschutzwirkung dieser Flächen) zu beurteilen. Ferner erfolgen Untersuchungen zum mineralischem Stickstoffgehalt (Nmin) zu Vegetationsbeginn und -ende, um die potentielle Auswaschungsgefährdung der Flächen zu bestimmen.

Die biologische Aktivität auf den Grünlandflächen und auf Referenzflächen wird mittels Bodenproben (Bestimmung der mikrobielle Biomasse Cmik) und Regenwurmbeprobungen erfasst. Diese Begleituntersuchen anhand von Fallstudien sollen den Wirkungsbeitrag der angewendeten Maßnahmen auf diesen Flächen in Bezug auf Biodiversität, Bodenleben, Bodenqualität und Stoffaustragsminderung abschätzen.


StreifnetzfaengeAbb. 1: Erfassung der Insekten und Spinnentiere in der Krautschicht mittels standardisierter Streifnetzfänge


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Art der Maßnahme

Beispiele in AgrarbetriebenBeispiele in Agrarbetrieben Demonstrations- und BildungsprojektDemonstrations- und Bildungsprojekt Forschung und EntwicklungForschung und Entwicklung

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