Agrarumweltpraktiken geordnet nach:

SCHUTZZIELE

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Maßnahme

Agrarökologisches Landschaftskonzept

Köllitsch

Zum agrarökologischen Konzept gehören neben der naturschutzgerechten Bewirtschaftung auch die Schaffung von Strukturen in der Landschaft. Dazu gehören die Schaffung von Trittsteinen zur Biotopvernetzung, die Aufforstung von Auwäldern, die Pflanzung von Solitärbäumen in der Elbaue, die Anlage von Hecken und Baumreihen und die Extensivierung der Grünlandnutzung.

Die räumliche und funktionale Verknüpfung groß-, mittel- und kleinflächiger Biotopkomplexe über ökologisch und strukturell verwandte Zwischenglieder in Form von Übergangszonen, Bändern, Linien oder Mosaiken gilt als Grundvoraussetzung für die Entwicklung sowie für die Bewahrung der Artenvielfalt

Prinzipiell erfolgt der Biotopverbund in vier wesentlichen Teilschritten

  1. Ausweisung und Schutz großflächiger Lebensräume als Kernstücke des Biotopverbundes mit Vorrangfunktion „Naturschutz“ (> 100 ha)
  2. "Trittsteine" zwischen den Schutzgebieten erhalten oder anlegen
  3. Korridore als Wanderwege zur Verbindung von Schutzgebieten und Trittsteinen
  4. Nutzungsextensivierung (z.B. Veränderung der Schlagzuschnitte, extensive Bewirtschaftung von Acker- und Grünland sowie Schaffung von Pufferzonen um die Schutzfläche).

Abb.1: Anlage von Heckenstreifen und Solitärbäumen
Hecke_u_Solitaerbaeume


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Art der Maßnahme

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